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Gesellschafterschutz

Die Insolvenz war geplant.
Aber nicht zum Schutz der Gesellschafter.

Ein wachstumsorientiertes Unternehmen steckt in einer Liquiditätskrise. Die Geschäftsführung hat bereits einen neuen Investor im Hintergrund – und plant eine Eigenverwaltung, die bestehende Gesellschafter faktisch enteignet hätte.

Ergebnis
Insolvenz verhindert · Beteiligung gehalten · Neues Eigenkapital eingebracht

Eine Krise – und dahinter eine Machtfrage.

Das Unternehmen benötigte kurzfristig erhebliche Liquidität. Die operative Geschäftsführung informierte die Gesellschafter: ohne frisches Kapital werde Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt.

Was die Gesellschafter zunächst nicht wussten: Die Geschäftsführung hatte bereits ein Family Office als neuen Hauptinvestor identifiziert. Im Rahmen der geplanten Eigenverwaltung sollte dieser einsteigen – die bisherigen Gesellschafter wären weitgehend leer ausgegangen.

„Nicht jede Insolvenzlösung dient der Unternehmensrettung. Manchmal verschieben sich dabei auch die Eigentümerstrukturen – bewusst."

Sofortmaßnahmen. Und eine echte Alternative.

Ein betroffener Gesellschafter mandatierte Alvanora, um die Situation unabhängig zu analysieren. Die Bewertung war klar: Das Unternehmen hatte Substanz. Die Krise war real – aber die vorgeschlagene Lösung war keine neutrale.

Zwei parallele Schritte wurden eingeleitet: rechtliche Absicherung durch einen spezialisierten Insolvenzrechtler, und gleichzeitig die Suche nach einer echten Alternativfinanzierung über das Alvanora-Investorennetzwerk.

01
Schutzschrift hinterlegen
Beim zuständigen Amtsgericht wurde eine Schutzschrift hinterlegt – um bei einem kurzfristigen Insolvenzantrag vorbereitet zu sein und das Gericht über die Gesellschaftersituation zu informieren.
02
Investorennetzwerk aktivieren
Mehrere Investoren aus dem Alvanora-Netzwerk wurden angesprochen. Ziel: eine Finanzierungslösung außerhalb eines Insolvenzverfahrens zu schaffen.
03
Neue Bewertung und Struktur entwickeln
Auf Basis einer unabhängigen Unternehmensbewertung wurde eine alternative Gesellschafterstruktur entwickelt – mit neuen Investoren und fairer Berücksichtigung der bestehenden Gesellschafter.
04
Umsetzung und Stabilisierung
Neue Investoren stiegen ein. Eigenkapital wurde erhöht. Frisches Kapital für den laufenden Betrieb bereitgestellt. Insolvenz verhindert.
Das Ergebnis
Die Insolvenz wurde verhindert. Die Beteiligung blieb erhalten.
Insolvenz verhindert
Durch alternative Finanzierung konnte das Verfahren abgewendet werden.
Beteiligung gehalten
Der Mandant blieb Gesellschafter – zu fairen Konditionen auf Basis der neuen Bewertung.
Neues Eigenkapital
Frisches Kapital und stabile Eigentümerstruktur für die weitere Entwicklung.
Rechtliche Absicherung
Durch Schutzschrift und anwaltliche Begleitung war der Mandant jederzeit handlungsfähig.
Zentrale Erkenntnis

In Krisensituationen entstehen komplexe Interessenlagen. Geschäftsführung, Investoren und Gesellschafter wollen nicht immer dasselbe. Wer frühzeitig eigene Beratung mandatiert und externe Finanzierungsalternativen entwickelt, behält die Gestaltungsmacht – statt ihr ausgeliefert zu sein.

Sind Ihre Interessen
wirklich geschützt?

In der Krise sind die Interessen aller Beteiligten selten identisch. Der Krisen-Check analysiert Ihre persönliche Situation – unabhängig und vertraulich.