Ein wachstumsorientiertes Unternehmen steckt in einer Liquiditätskrise. Die Geschäftsführung hat bereits einen neuen Investor im Hintergrund – und plant eine Eigenverwaltung, die bestehende Gesellschafter faktisch enteignet hätte.
Das Unternehmen benötigte kurzfristig erhebliche Liquidität. Die operative Geschäftsführung informierte die Gesellschafter: ohne frisches Kapital werde Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt.
Was die Gesellschafter zunächst nicht wussten: Die Geschäftsführung hatte bereits ein Family Office als neuen Hauptinvestor identifiziert. Im Rahmen der geplanten Eigenverwaltung sollte dieser einsteigen – die bisherigen Gesellschafter wären weitgehend leer ausgegangen.
„Nicht jede Insolvenzlösung dient der Unternehmensrettung. Manchmal verschieben sich dabei auch die Eigentümerstrukturen – bewusst."
Ein betroffener Gesellschafter mandatierte Alvanora, um die Situation unabhängig zu analysieren. Die Bewertung war klar: Das Unternehmen hatte Substanz. Die Krise war real – aber die vorgeschlagene Lösung war keine neutrale.
Zwei parallele Schritte wurden eingeleitet: rechtliche Absicherung durch einen spezialisierten Insolvenzrechtler, und gleichzeitig die Suche nach einer echten Alternativfinanzierung über das Alvanora-Investorennetzwerk.
In Krisensituationen entstehen komplexe Interessenlagen. Geschäftsführung, Investoren und Gesellschafter wollen nicht immer dasselbe. Wer frühzeitig eigene Beratung mandatiert und externe Finanzierungsalternativen entwickelt, behält die Gestaltungsmacht – statt ihr ausgeliefert zu sein.
In der Krise sind die Interessen aller Beteiligten selten identisch. Der Krisen-Check analysiert Ihre persönliche Situation – unabhängig und vertraulich.